Das Gesundheitsamt warnt in einer Badeempfehlung vor dem Schwimmen im Maschener See. Foto: Archiv, Hamann
Das Gesundheitsamt warnt in einer Badeempfehlung vor dem Schwimmen im Maschener See. Foto: Archiv, Hamann

29.07.2019

 

Badeempfehlung vom Gesundheitsamt: Hier sollten Sie sich besser nicht erfrischen!

 

Landkreis Harburg: Die Sommerhitze und der Sonnenschein laden dazu ein, die eigenen vier Wände zu verlassen und sich in den Badeseen zu erfrischen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg überprüft während der Badesaison regelmäßig die Qualität der Badeseen im Kreisgebiet: Badeteich Ramelsloh, Pulvermühlenteich Meckelfeld, See im großen Moor Hörsten, See im Maschener Moor Maschen und Badeteich Holm-Seppensen. „Bis auf den See im Maschener Moor sind zum jetzigen Zeitpunkt alle Badeseen als unbedenklich eingestuft und können genutzt werden“, sagt Jürgen Albrecht, Gesundheitsingenieur im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. Allein der See im Maschener Moor ist derzeit mit Blaualgen belastet.

 

Gerade der Hautkontakt mit den Algen oder versehentliches Schlucken von algenhaltigem Wasser kann zu Übelkeit, Erbrechen und Hautrötungen führen. Die Blaualgen können ein Toxin erzeugen, das gesundheitsschädlich ist. Weil die Haut von Kindern besonders empfindlich reagiert, sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder nicht in Uferzonen spielen, in denen der Wind Algen anreichern kann. Grundsätzlich sind Algenblüten an einer Trübung des Wassers erkennbar. Bei starker Algenblüte bilden sich Schlieren, Schaumberge oder rahmartige Schichten auf der Wasseroberfläche.