In und um Marschacht führte die Polizei in dieser und der letzten Woche Kontrollen durch. Foto: Symbolbild
In und um Marschacht führte die Polizei in dieser und der letzten Woche Kontrollen durch. Foto: Symbolbild

19.09.2018

 

llegale Stauumfahrung: Zahlreiche Verwarnungen und Bußgelder für Autofahrer

 

Landkreis Harburg/Marschacht: Täglich im Stau stehen kostet Zeit und Nerven. Nicht immer bleiben Autofahrer deshalb auf dem richtigen Weg. Die Polizei führte aus diesem Grund kürzlich Kontrollen auf Wirtschaftswegen in und um Marschacht durch.

 

Zuvor hatten sich Anwohner bei der Polizei beschwert, dass immer mehr Autofahrer die für den Durchgangsverkehr gesperrten Wirtschaftswege nutzen, um den täglichen Stau in Richtung Hamburg zu umfahren. Besonders zwischen den Wohngebieten Eichholz und Rönne war es in den letzten Wochen zu einer erheblichen Verkehrsbelastung gekommen. Den Weg hatten Autofahrer besonders gerne genutzt um parallel zur Bundesstraße in Richtung Noden zu fahren, um vor der Elbüberquerung einige Stauminuten zu sparen.

 

Eine erste Kontrolle der Polizei bestätigte dies. Allein am vergangenen Donnerstag in der Zeit zwischen 07.00 und 08.30 Uhr stoppten die Beamten 56 Autofahrer, die trotz des ausgeschilderten Verbots die Wege nutzten. Sie wurden mit einem Bußgeld verwarnt. Auch am Montag und Dienstag waren die Beamten in Rönne im Einsatz und erteilten rund 45 weitere Verwarnungen.

 

 

Erster Polizeihauptkommissar Michael Zidorn, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in Winsen (Luhe) sagt dazu: "Der Polizei ist die missliche Verkehrssituation vor der Elbbrücke Geesthacht bekannt. Gleichwohl sind die Verkehrsregeln einzuhalten. Das verbotswidrige Durchfahren des Marschachter Wirtschaftswegenetzes wird auch künftig von der Polizei kontrolliert werden."