Einsatzkräfte der Polizei suchten auch am Montag bis in die späten Nachmittagsstunden nach dem 22-Jährigen - erfolglos. Am Dienstag soll die Suche fortgesetzt werden. Foto: Archivbild - Hamann
Einsatzkräfte der Polizei suchten auch am Montag bis in die späten Nachmittagsstunden nach dem 22-Jährigen - erfolglos. Am Dienstag soll die Suche fortgesetzt werden. Foto: Archivbild - Hamann

03.06.2019

 

Suche abgebrochen: 22-Jähriger weiterhin im Maschener See vermisst

 

Seevetal/Maschen: Am heutigen Montag wurde die Suche nach dem vermissten 22 Jährigen am See in Maschen fortgesetzt. Bis in den späten Nachmittag suchten Taucher der Polizei, ein Polizeihund und die Drohne der Polizei nach dem jungen Mann. Auch heute erfolglos. Die Suche wurde zunächst abgebrochen und soll am Dienstag fortgesetzt werden.

 

Am Sonntagnachmittag kam es am idyllischen Badesee in Maschen zu einem tragischen Badeunfall. Ein 22-Jähriger soll nach mehreren Zeugenaussagen beim Schwimmen im See untergegangen sein. Freunde, die das Unglück mitansehen mussten schrien laut um Hilfe. Mitarbeiter der in der Nähe des Badesees befindlichen Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhogs hörten die die Hilferufe und eilten sofort zur Hilfe. Zwei der Feuerwehrmänner sprangen umgehend ins Wasser und suchten nach dem Mann. Die wenig später eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehren und der DLRG suchten mit Booten den See ab. Bis Sonnenuntergang war ein Großaufgebot an Einsatzkräften mit der Suche beschäftigt. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei suchten mit allen verfügbaren Mitteln nach dem 22 – Jährigen. Zur Hilfe kamen den Rettern auch die Drohnengruppe der Polizeiinspektion Harburg sowie ein Polizeihubschrauber aus Oldenburg der die Wasseroberfläche immer wieder absuchte.

 

Erschwerend für die Einsatzkräfte waren die schlechten Sichtverhältnisse unter Wasser. Die maximale Sichtweite lag bei gerade einmal 40 Zentimetern!